Agilität und Richtungswechsel trainieren

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Agilität und Koordination sind sehr wohl trainierbar. Der Sportler muss nur drei Kriterien erfüllen:

  • Er braucht ausreichend einbeinige Kraft, um Bewegungen abzustoppen und neu zu starten. Einbeinige Kraft ist für Wendigkeit wichtigste Anforderung. Ohne sie wird es selbst ein wendiger Athlet keine Richtungswechsel im maximalen Tempo durchführen können.
  • Er braucht ausreichend exzentrische Kraft, um ab stoppen zu können. Exzentrische Kraft wird durch plyometrische Übungen und durch Übungen mit der Koordinationsleiter geschult.
  • Sein propriozeptives  System muss so gut vorbereitet sein, dass er stets stabil und sicher landen kann. Auch hier sind Sprünge und die Koordinationsleiter der Schlüssel zum Erfolg.

Zunächst sollten die Athleten das Grundprinzip des Richtungswechsel verstehen: um sich nach links zu bewegen, muss man sich kräftig mit dem rechten Fuß abdrücken.

Übungen mit der Koordinationsleiter: 

  • Die Koordinationsleiter kommt bei uns zweimal in der Woche für jeweils etwa 5 Minuten zum Einsatz. Sie ist kein Allheil– oder Wundermittel, aber sie eignet sich als Teil unseres Aufwärmprogramms hervorragend dazu, Fußarbeit, Abbremsen und Richtungswechsel zu trainieren. 
  • Dabei finden Bewegungen auf mehreren Ebenen statt. Wir benutzen Leitern von etwa 5 m Länge.

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